BUND Umweltzentrum Ortenau

Ortenauer Bündnis für gerechten Welthandel

Globalisierung braucht Visionen!

Wir treten für einen solidarischen Welthandel ein, der auf hohen ökologischen und sozialen Standards beruht und in allen Ländern eine nachhaltige Entwicklung fördert.

Gerechter Welthandel bedeutet:

  • Schutz für Mensch, Tier, Umwelt und Klima
  • Gestaltungsmöglichkeit für Staaten und Kommunen
  • Demokratie und rechtsstaatliche Kontrolle
Foto: G. Häberle

CETA, TTIP, Mercosur: Willkommen in einer demokratiefreien Zukunft?

Die aktuellen Freihandelsabkommen wie CETA, TTIP, TISA, aber auch MERCOSUR und viele andere spiegeln die Wunschliste der großen Konzerne wider. Sie untergraben unsere Umweltstandards, die öffentliche Daseinsvorsorge und die Rechte von Beschäftigten und beschleunigen den Klimawandel.

Wirtschaftslobbyist*innen erhalten durch diese Freihandelsabkommen erheblichen Einfluss auf die Formulierung von Verträgen und Gesetzen, während Öffentlichkeit und Parlamente von den Verhandlungen ausgeschlossen bleiben.

Unfaire Freihandelsabkommen stoppen!

Das Ortenauer Bündnis für gerechten Welthandel ist Teil des landesweiten Netzwerks „Gerechter Welthandel“. Ziel des Bündnisses ist es, umfassend über die geplanten neoliberalen Abkommen zu informieren und Alternativen eines solidarischen, nachhaltigen Welthandels aufzuzeigen.

Zu den Unterstützern gehören neben dem BUND Umweltzentrum Ortenau die Bürgerinitiative Umweltschutz Offenburg (BUO), der Weltladen Regentropfen Offenburg, der Verein PAULA, der Ortsverein Verdi, B90/Die Grünen Offenburg sowie Privatpersonen.

► Flyer: Ortenauer Bündnis für gerechten Welthandel

► Pressemitteilung: Wie stehen die Landtagskandidat*innen zu CETA?

Kontakt:

Über BUND Ortenau: 0781 25484, bund-ortenau(at)bund.net

Über BUO: info(at)die-buo.de
 

Mehr Infos unter:

Veranstaltungen, die bereits stattgefunden haben

Die letzte Informationsveranstaltung zum Thema fand am 05.03.2020 um 19 Uhr in der VHS Offenburg statt:

Wozu Freihandel und was sind die Folgen?

Die Europäische Union feierte in kurzer Folge die Unterzeichnung von „Frei“-Handelsabkommen mit Kanada, Singapur, Japan und den Mercosur-Staaten. Weitere 20 solcher Verträge sind in Vorbereitung.

Die Leitmedien berichten fast nur über das zu erwarten-de Wirtschaftswachstum. Die Handelsabkommen sind gut für die Konzerne, verschärfen aber den inter-nationalen Konkurrenzkampf und die Verlagerung der Produktion in Billiglohnländer. Durch Schiedsgerichte wird zudem in die Handlungsfähigkeit der Parlamente und Kommunen massiv eingegriffen.

Der Referent, Eduard Messmer, zeigt die vielfältigen Auswirkungen auf und erklärt, welche Alternativen es gibt.

Resultat der Abstimmung des EU-Parlaments über CETA am 15. Februar 2017

Begleitet von Protesten haben heute im EU-Parlament 408 Abgeordnete für den Vertrag und 254 dagegen gestimmt.

Auch Aktive des BUND-Umweltzentrums Ortenau und des Ortenauer Bündnisses gegen CETA/TTIP/TISA haben sich an den Kundgebungen beteiligt. „Uns war wichtig, den Parlamentariern, die dagegen gestimmt haben, den Rücken zu stärken, und allen EU-Staaten klar zu zeigen: Der Widerstand gegen CETA ist ungebrochen.“

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